Zehn Schritte, um Fersenschmerzen beim Laufen zu vermeiden

 

Sie müssen kein angehender Athlet sein, um unter Fersenschmerzen zu leiden. Tatsächlich akzeptieren und ignorieren viele Menschen Fersenschmerzen beim Gehen oder Stehen. Es sollte Ihnen aber bewusst sein, dass leichte Fersenschmerzen zu einer großen Last werden können, gerade, wenn Sie zusätzlich am Ende eines langen Arbeitstages, an dem Ihre Füße bereits müde sind, auftreten. Fersenschmerzen können zu langfristigen Problemen führen, wenn sie nicht behandelt werden.[1] Die Anwendung der folgenden zehn Tipps kann häufige Fersenschmerzen reduzieren und vermeiden:

 

  1. Die richtigen Schuhe in der richtigen Größe

Die richtigen Schuhe sollten Ihre Ferse unterstützen und Stöße beim Aufprall des Fußes auf dem Boden abfedern. Wenn Sie dagegen in flachen Sandalen oder offenen Schuhen laufen, kann dies die Wahrscheinlichkeit von Fersenschmerzen erhöhen.[2] Auch die Passform und Größe der Schuhe sind entscheidende Faktoren. Durch das Auf- und Ablaufen im Laden können Größe und Sitz überprüft werden. Der größte Zeh sollte beim Laufen noch ein wenig Platz haben.[3]

  1. Einlegesohlen für den Alltag

Einlegesohlen können ein besonders diskreter und einfacher Weg sein, das Laufen komfortabler zu machen, ohne besondere Änderungen an Ihrem Outfit vornehmen zu müssen. Einlegesohlen sind Einsätze, die optimal in Schuhe passen. Sie agieren dabei als Kissen zwischen Fuß und Sohle. Die Scholl GelActiv® Einlegesohlen sind vielseitig einsetzbar und eignen sich für unterschiedliche Lebenslagen, egal ob Sie bei der Arbeit viel laufen und auf den Beinen stehen oder ob Sie sich im Alltag eine zusätzliche Federung wünschen. Die neuen Scholl GelActiv® Einlegesohlen für SIE wurden speziell für High Heels und andere Frauenschuhe entwickelt.

  1. Schuhe wechseln

Dasselbe Paar Schuhe täglich zu tragen, kann dazu führen, dass sie Ihren Fuß mit der Zeit nicht mehr ausreichend unterstützen können. Deswegen sollte man öfter zwischen verschiedenen Schuhpaaren wechseln.

  1. Barfuß auf hartem Untergrund

Im Sommer tragen wir mit Vorliebe offene Schuhe oder gehen barfuß, sei es über Gras, Sand am Strand oder über normale Wege. Allerdings kann Ihren Füßen besonders auf harten Oberflächen der Halt fehlen.[4] Für einen diskreten Weg, um die Füße auch in leichten Sommersandalen zu unterstützen, sind unsere Scholl GelActiv® Einlegesohlen für SIE die Lösung. Wenn Sie innerhalb Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung Schuhe tragen, sollten Sie auch hier auf den richtigen Halt achten. Auch wenn es nur Schlappen sind, sollten diese eine gute Sohle besitzen.

  1. Aufwärmen

Auch wenn der Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit sich nicht wie eine große Belastung anfühlt, kann es dennoch helfen, sich vorher aufzuwärmen. Leichtes Dehnen oder das Rollen eines Balls mit dem Fuß kann dabei sehr hilfreich sein. Weitere Ideen und Übungen mit denen man sich am besten vor einem längeren Gang aufwärmt, zeigen wir in unseren Tipps für Fußgymnastik.

  1. Gepäck reduzieren

Oft gibt es uns ein gutes Gefühl, auf den Bus oder das Auto zu verzichten und zur Arbeit zu gehen. Wenn wir dann aber schweres Equipment oder Taschen mit uns führen, kann sich die Belastung der Füße erhöhen. Je mehr Gewicht Sie in Ihrer Tasche oder in Ihrem Rucksack mit sich tragen, desto stärker werden Sie die Auswirkungen auf Ihren Unterkörper spüren. Überlegen Sie daher genau, wie Sie das Gewicht reduzieren können.

  1. Erholung zwischen Läufen

Wenn Sie bereits an Fersenschmerzen leiden, sollten Sie auf die richtige Erholung Ihrer Füße achten. Überlegen Sie daher, ob Sie bei Ihren täglichen Wegen nicht auch auf den Bus oder ein anderes Transportmittel umsteigen könnten, bis der Schmerz nachlässt. Auch wenn Sie sich nicht unbedingt krankschreiben lassen müssen, sollten Sie Ihre Kollegen darüber informieren, dass Sie die Zeit, die Sie stehend oder gehend verbringen, reduzieren müssen. Nach der Arbeit ist es ratsam, sich selbst einige Zeit zur Erholung zu geben und die Beine hochzulegen.

  1. Neue Route wählen

Es ist unglaublich, wie schnell wir heutzutage dank der Technologie von einem Ort zum anderen kommen. Wenn Sie unter Fersenschmerzen leiden, probieren Sie doch einfach eine neue Route aus, die kürzer ist. Hierfür gibt es einige sehr gute Apps, die Ihnen helfen die kürzesten und schnellsten Strecken anzuzeigen. Zusätzlich geben sie noch interessante und nützliche Tipps über die Umgebung, sodass Sie vielleicht ungeahnte Fakten und Geschichten über Ihre Heimatstadt entdecken.

  1. Harte Oberflächen vermeiden

Egal ob Sie einkaufen gehen, Ihren Hund ausführen oder zur Arbeit gehen - manche Oberflächen kann man nicht vermeiden. Dennoch können harte Oberflächen wie Beton Ihre Füße zusätzlich belasten.[5] Überlegen Sie daher, ob es auch eine Strecke zu ihrem Ziel gibt, mit weicheren Böden, damit Ihre Füße nicht zusätzlich belastet werden.

  1. Gesundes Gewicht

Genau wie unser Gepäck, setzt auch unser eigenes Gewicht die Füße unter eine hohe Belastung.[6] Auf ein gesundes Gewicht zu achten wird von Ärzten nicht nur bei Fersenschmerzen empfohlen, sondern auch, um den Körper allgemein fit zu halten und sich von anderen Blessuren und Verletzungen zu erholen.

 

Gehen eignet sich hervorragend, um fit zu bleiben, die Natur zu entdecken und die Welt um sich herum zu vergessen. Bei den ersten Anzeichen für Fersenschmerzen, empfehlen wir diese zehn Tipps. Wenn die Schmerzen stärker werden und Ihren Alltag einschränken, sollten Sie dennoch einen Arzt aufsuchen. Schritt für Schritt können Sie sich so erholen und Ihren Alltag wieder meistern.

 

[1] http://www.medicalnewstoday.com/articles/181453.php

[2] http://www.medicalnewstoday.com/articles/181453.php

[3] http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=22534

[4] http://www.medicalnewstoday.com/articles/181453.php?page=3

[5] https://patient.info/health/heel-and-foot-pain-plantar-fasciitis

[6] http://www.nhs.uk/Conditions/heel-pain/Pages/Prevention.aspx