Fischtherapie



Bei der Fischtherapie handelt es sich um eine Peelingbehandlung, die von Fischen in speziellen Behältern durchgeführt wird. Hört sich zwar seltsam an, aber ein Versuch lohnt sich.


Haben Sie davon schon gehört?
Das Verfahren ist in der Türkei und im Nahen Osten schon seit Jahren weit verbreitet und wird erst seit Kurzem in Europa immer beliebter. Zuerst weichen Sie Ihre Füße in einem Becken mit kleinen Fischen 20-30 Minuten lang auf. Währenddessen knabbern die Fische an der Nagelhaut, an Hühneraugen und Hornhaut und beseitigen die trockenen Hautstellen.

 

Was für Fische sind das?
Der Garra Rufa wird umgangssprachlich als Doktorfisch bezeichnet und stammt aus der Region Kangal in der Zentraltürkei. Diese Fische haben keine Zähne und stupsen ihre Nahrung, normalerweise Algen und in unserem Fall die Haut, leicht mit dem Maul an, bis sie sich ablöst.

Ist das unangenehm?
Nein, es ist ein natürliches Peeling und gleichzeitig eine Mikromassage! Am Anfang kitzelt es vielleicht ein bisschen, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, fühlt es sicht sehr angenehm an.

 

Ist das sicher?
Wenn die Einrichtung gute Hygienestandards einhält, ist das Infektionsrisiko wahrscheinlich niedrig. Wir empfehlen dringend, nur Einrichtungen mit ordnungsgemäßer Genehmigung aufzusuchen. Personen mit Kratzern, Infektionen, Blasen und Warzen an Händen und Füßen oder mit Symptomen eines diabetischen Fußes sollten diese Behandlung meiden.